Der Kapitän segelt nach Amazon.

Feature von Serotonin

Das Feature über unseren Selbstversuch als eBook-Self-Publisher kommt am 21. Juni 2015 um 14:05 Uhr im Radio (auf SWR2). Wir haben mächtig recherchiert, die Szene kennengelernt – die Leute sind übrigens durch die Bank sehr nett – und nebenbei haben wir den Roman geschrieben. Damit wir mitbekommen, wie das wirklich geht – mit dem Selbstverlegen. Wenn man versucht, selbst ein Buch als eBook zu veröffentlichen, könnte man ja denken, alles sei ganz einfach, man schreibt einen Text und dann hoch damit zum Marktführer und fertig. So ist es aber nicht, zumindest nicht, wenn man auch die Details berücksichtigt. Beispiel gefällig? Unser Buch hat 655 Seiten. Gemeint sind damit die Normseiten, 30 Zeilen à 60 Anschläge. Das ist zugegebenermaßen ziemlich lang. »Okay«, könnte man sagen, »macht ja nichts, ist ja ein eBook und es gibt keinen Verleger, der an der Länge rummosert.« Wenn man sich aber mal die zahlreichen Optionen anschaut, um ein solches eBook auch als Taschenbuch in gedruckter Form, also als Holzbuch, anzubieten – denn immerhin gibt es noch ziemlich viele Leute, die aus den unterschiedlichsten Gründen keine eBooks lesen können oder wollen – dann stellt man schnell fest, dass ein solches Holzbuch beim Print-On-Demand erstens sehr teuer wird, und zweitens Probleme mit der Buchbindung auftauchen könnten. Von den meisten Self-Publishern, die das schon länger machen, wird vorgeschlagen, unseren Roman in zwei Bände zu teilen. Damit haben wir aber Schwierigkeiten, weil das Buch, so wie es ist, bereits der erste Band ist! Am zweiten Band schreiben wir gerade. Also, was tun? Den ersten Band doch lieber nochmals teilen? Oder alles so lassen und auf den Buchdruck verzichten? Oder alles so lassen und einfach drucken? Hmm. Mal sehen.
Und dann gibt es natürlich auch noch eine ganze Reihe anderer Kriterien, die man berücksichtigen könnte. Amazon hat zum Beispiel nicht gerade den besten Ruf im Moment. Will man sein Buch gerade da veröffentlichen?

Hier bekommt man die Hörspiel&Feature-Broschüre vom SWR zugeschickt (als pdf-Datei zum Download oder aber per Sackpost nach Hause, zum Lesen in der Badewanne.)

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