Klangerzeugung mit Raspberry Pi

DSC06393Unsere fiktionale Expedition produzieren wir wie unsere Hörspiele: schreiben, aufnehmen, schneiden, mischen, Musik, Sound, Geräusch und Regie kommen noch hinzu, alles wird gemastert und fertig. Well.

Aber wir wollen unser Hörstück ja in den „Akustischen Dioramen“ abspielen. Möglichst nur dann, wenn auch jemand zuhört – und nicht den ganzen Museumstag in Dauerschleife.

Also haben wir uns gedacht, wir bauen einen Bewegungsmelder in unsere Soundstationen ein, die das Hörstück abspielen, wenn jemand davor stehen bleibt. Und das machen wir mit Raspberry Pi.

DSC06390Also los mit „sudo nano apt-get“ … und so weiter und sofort … und hmmm … nun ja – wir sind nicht doof und ein kleines Programm selber zu schreiben, kann ja wohl nicht so schwer sein!, schließlich ist Matthias Diplomingenieur von Hause aus, und ich habe auch die eine oder andere exotische Sprache in meinem Leben gelernt, das ging ja schließlich auch! … aber es ist echt nicht so easy. Wirklich nicht …

Das visuelle Innenleben der „Akustischen Dioramen“

DDSC06484 Serotoninie Narrative der Nationenbildung, der Expedition und der „objektiven“ Wissenschaften sind die Themen für unsere künstlerische Intervention im Museum für Naturkunde Berlin. Wir erzählen von einer Expedition nach Südwestafrika im Jahre 1884, die sich so niemals zugetragen hat, sich aber so hätte zutragen können. Unsere fiktionale Reise ist auf 5 Soundstationen im Museum verteilt, die wir „akustische Dioramen“ nennen.

DSC06281Es gibt in diesen Kästen nicht nur etwas zu hören, sondern auch etwas zu sehen und der erste davon ist nun fertig.

Es ist die dritte Station, hat als Horizontwort „Afrika“ und beinhaltet „Steine“ und „Sorgen“ und ein Fundstück – was jedoch ganz und gar belanglos ist und niemals in einem Museum ausgestellt werden würde 😉

 

 

Architektur des ersten „Akustischen Dioramas“

Dieser große graue Kasten bildet die Behausung für unsere „Akustischen Dioramen“, deren Holzgerippe unten rechts zu sehen ist.

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Die fertig gebauten Dioramen werden dann in den grauen Kasten hineingestellt.

Schwierigkeit Nummer Eins: Der graue Kasten hat einen Innenrand, der die Öffnung kleiner macht.

Die Dioramen sollen aber innen mit ihrer grauen Behausung abschließen, weil sich sonst kleine (oder auch große) Besucherhände rumfummelnderweise im Kunstwerk betätigen könnten. Als Besucher-Intervention quasi :-).

Lösung: 

Eine künstlerische Intervention im Naturkundemuseum

DSC06203Wir arbeiten momentan an einer künstlerischen Intervention für das Naturkundemuseum in Berlin, kuratiert von Gaby Hartel. Ja, genau, das Museum mit dem T-Rex 😉

Unser Thema ist zum einen die Auswahl und Präsentation musealer Objekte und zum anderen das Narrativ der Expedition. Am 18. Juli ist die Eröffnung im Museum und bis dahin haben wir noch ordentlich zu tun. Denn wir bauen unsere AKUSTISCHEN DIORAMEN selbst.