Das Blausteintuch

2015 BUCHTITEL V14 Blausteintuch kdp big

Wir sind wieder einen Schritt weiter. Der Romantitel steht jetzt fest: Das Buch heißt „Das Blausteintuch“, und so sieht unser Titelbild mit Typografie aus. Das Bild ( Antonello da Messina, Portrait of a Man © The National Gallery, London ) haben wir für unsere Zwecke lizenziert. Im Museum. In London. Das Prozedere beschreiben wir im Feature. Die Typo haben wir selbst gemacht, hoffen aber, dass es professionell genug aussieht. Für den Titel haben wir Titelschutz beantragt. Das kann man über eine Webseite tun. Auch das war nicht ganz so einfach.

 

Wegen der Sache mit dem Roman … Teil II

Alle, die ein Buch selbst herausgeben – ganz egal, ob es sich um ein klassisches gedrucktes Buch, im folgenden Holzbuch genannt, oder um ein Elektrobuch handelt – sind offenbar bei Facebook. Wir nicht. Wir wollen auch nicht zu Facebook. Datenkrake und so. Die Jüngeren finden das erstens gähn, und zweitens Überwachung vielleicht nicht so schlimm, sind aber trotzdem nicht mehr bei FB. Hört man ja so. Man sollte sich aber mal abgesehen davon wirklich überlegen, ob man es richtig findet, wenn das Internet (und FB tut ja so, als sei es das Netz) einer einzelnen Firma gehört. Und um genau das zu verhindern, muss man nicht mal auf einer brennenden Barrikade stehen, sondern den Laden nur nicht auch noch aktiv unterstützen. Jetzt haben wir aber diesen Roman geschrieben und wollen ihn auch gelesen wissen. Als eBook. Und nun raten uns die meisten, wir sollten die Bedenkenträgerei einfach mal lassen und mitmachen.

Der Kapitän segelt nach Amazon.

Feature von Serotonin

Das Feature über unseren Selbstversuch als eBook-Self-Publisher kommt am 21. Juni 2015 um 14:05 Uhr im Radio (auf SWR2). Wir haben mächtig recherchiert, die Szene kennengelernt – die Leute sind übrigens durch die Bank sehr nett – und nebenbei haben wir den Roman geschrieben. Damit wir mitbekommen, wie das wirklich geht – mit dem Selbstverlegen. Wenn man versucht, selbst ein Buch als eBook zu veröffentlichen, könnte man ja denken, alles sei ganz einfach, man schreibt einen Text und dann hoch damit zum Marktführer und fertig. So ist es aber nicht, zumindest nicht, wenn man auch die Details berücksichtigt. Beispiel gefällig?